

Anschließend bekam das Gießener Team die Partie auf beiden Seiten des Feldes in den Griff. Angeführt von Topscorer Heiko Schaffartzik (13 Punkte, 5 Assists) zeigten die Gäste im Angriff eine solide und ausgeglichene Mannschaftsleistung, fünf Spieler (Schaffartzik, Rouse, Umeh, Terdenge und Maras) kamen am Ende auf zweistellige Punktewerte, in „Jo“ Lischka kratzte ein weiterer 46er an der Zehn-Punkte-Marke. Defensiv stand der dreimalige Pokalsieger von der Lahn in der Halbfeldverteidigung äußerst kompakt. 
In der zweiten Halbzeit bot sich den rund 250 Zuschauern in der Werner-Seelenbinder-Halle im Jenaer Stadtteil Lobeda-West ein ähnliches Bild wie in Viertel zwei. Die Gießener Mannschaft um Centerhüne Robert Maras, der sich nach einer im letzten BBL-Spiel in Ulm erlittenen Knieverletzung wieder fit zurückgemeldet hatte, wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und beherrschte das Spiel, ohne zu glänzen. Stück für Stück setzte sich die Cote-Truppe deutlicher von den Thüringern ab. Mitte des dritten Spielabschnitts lagen bereits um die 20 Punkte Differenz zwischen beiden Mannschaften. Zum Ende des Viertels hin schmolz die Führung ein wenig dahin, beim Stand von 59:46 hatten die LTi 46ers nach 30 absolvierten Minuten aber weiterhin einen komfortablen Vorsprung inne, den sie in den letzten zehn Minuten noch ein wenig ausbauen konnten.
Simon Cote resümmierte nach dem Pokalerfolg: „Heute haben wir einen Schritt nach vorne gemacht. Die Basis für das Weiterkommen haben wir mit einer sehr gut funktionierenden Mannschaftsverteidigung gelegt. Vor dem Spiel hatten wir unseren Fokus darauf gerichtet, in der Defensive besser zusammenzuarbeiten und das ist uns gelungen. Deshalb bin ich zufrieden mit unserer defensiven Leistung, auch wenn wir Jena etwas zu viele Offensivrebounds ermöglicht haben. Auch im Angriff haben wir eine geschlossene Teamleistung gezeigt. Vor allem für Corey (Rouse) war es ein wichtiges Spiel, nachdem er zuletzt – auch verletzungsbedingt – nicht so gut in Tritt gewesen war. Er hat heute schnell seinen Rhytmus gefunden und Selbstvertrauen tanken können. Wir arbeiten mit ihm daran, dass er schon bald wieder ‚der Alte‘ ist.“
In der Runde der letzten 16 müssen die LTi 46ers zum Ligarivalen Telekom Baskets Bonn reisen. Die für den 18. bis 20. November terminierten Achtelfinalpartien waren bereits vor der ersten Runde ausgelost worden. In der Basketball-Bundesliga geht es am kommenden Samstag mit einem Heimspiel gegen die BG 74 Göttingen weiter (Sprungball um 20 Uhr, Sporthalle Gießen-Ost).
LTi GIESSEN 46ers: Jeffers (7), Umeh (11), Terdenge (11), Lewis (0), Lischka (9), Maras (10), Rouse (12), Freese (1), Schaffartzik (13), Hartenstein (3).
Science City Jena: Seggelke (8), Williamson (6), DeMichael (11), Linke (9), Black (7), Fairley (0), Reyes-Napoles (0), Uhegwu (12), Björn Blossey (5), Pätz (0).


