

Zu Beginn legten die Licher allerdings stark los. Der amerikanische Guard Jesse Bunkley war von den Hagenern nicht zu stoppen, im ersten Viertel gelangen dem 21-Jährigen bereits 14 Punkte. Zunächst zog allerdings Phoenix Hagen auf 20:11 davon, bis zum Ende des ersten Viertels verkürzte Lich dann auf 27:33. Danach blieben die Gäste noch weitere sechs Minuten im Spiel, lagen mit 40:43 hinten. 
In der zweiten Halbzeit hatten die Gäste überhaupt keine Chance mehr, zumal mit Matthias Michalowicz der einzige Center der Licher auch noch mit fünf Fouls das Spielfeld verlassen musste. Das deutliche Reboundverhältnis (Hagen holte 43 Rebounds, Lich 16) spricht in dieser Hinsicht Bände. Hagen setzte kurz nach dem Seitenwechsel zu einem 10:0-Lauf an, zog auf 74:48 davon, gewann das dritten Viertel mit 28:7 und lag uneinholbar mit 92:55 vorne.
Auf Seiten des LTi Lich hielt nur Jesse Bunkley dagegen, er avancierte am Ende mit 31 Punkten zum Topscorer. Nach 33 Minuten führte Phoenix Hagen mit 101:55, Coach Ingo Freyer gab seinen jungen Nachwuchsspieler Einsatzzeiten, Lich war mit dieser Rumpftruppe nicht konkurrenzfähig und musste sich der hohen Niederlage fügen.
Phoenix Hagen: Kristof Schwarz (3), Dreesen (18/6 Dreier), Opitz, Fleetwood (17), Schulze-Pals, Pryor (19/1), Griffin (18/2), Malte Schwarz (6/2), Freeman (11), Grothe (12), Spohr (1), Kruel (19).
LTi Lich: Perl (2), Tripp (11), Tsiminos (4), Unger (7), Wosnitza, Scholz (2), Klassen (9/1), Benjamin Lischka, Bunkley (31/5), Michalowicz (4).


