
„Sicherlich sind wir jetzt etwas tiefer besetzt, aber dennoch ist es eine komplett andere Situation, wenn Jannik Freese und Johannes Lischka nicht mit dabei sind“, sagt Biller. Entscheidend wird laut dem Licher Trainer sein, inwieweit Lich die Schalker Guards kontrollieren kann. Die Gelsenkirchener leben im Angriff von den Leistungen der Amerikaner Melvin Hall (18,7 Punkte pro Spiel), Willy Bannister (15 PpS) und Brady Brink (11 PpS). Auch der amerikanische Center Cory Abercrombie, der im Schnitt auf knapp 13 Punkte und sechs Rebounds pro Spiel kommt, muss gut bewacht werden. „Im Hinspiel haben wir Hall und Brink aus dem Spiel nehmen können, darauf müssen wir uns wieder konzentrieren“, erklärt Biller. Schwachpunkt der Schalker ist eindeutig die Verteidigung, zudem stehen die Gastgeber immens unter Druck: Von den letzten 13 Spielen haben die Gelsenkirchener nur eine Begegnung gewinnen können, Ende Februar gelang ein Sieg in Bremen, allerdings wurden sehr viele Spiele recht knapp verloren. Ein Heimsieg gegen den Tabellennachbarn Lich ist Pflicht für Schalke, LTi LICH kann mit viel Selbstvertrauen, welches man aus dem Auswärtssieg in Cuxhaven am vergangenen Wochenende gezogen hat, etwas befreiter aufspielen, muss aber gleichwohl den direkten Konkurrenten bezwingen, um Schritt für Schritt aus dem Tabellenkeller zu entfliehen.



