


Als das BBLZ Duku in der zweiten Hälfte besser in den Griff bekam (Center Peter Lackhoff, der vor dem Wechsel von Harald Stein noch ein paar Verschnaufpausen erhalten hatte, spielte jetzt durch), entwickelte sich eine enge Kiste. Das BBLZ wandelte einen 44:50-Rückstand in ein 51:51 (30.) um und musste dann Sekunden vor dem Viertelende den Verlust von Kristen Schlüter verkraften, der bei einer Abwehraktion mit dem Kopf auf das Parkett prallte, anschließend über Übelkeit klagte und mit dem Notarztwagen zur Untersuchung ins Uni-Klinikum gefahren wurde.
Nach einer kleinen Angriffsflaute zu Beginn des letzten Viertels erhöhte das BBLZ nach dem 53:57 (35.) noch einmal den Druck in der Verteidigung. Angeführt von Mathias Perl (sechs Steals) kamen die Gastgeber in den letzten fünf Minuten zu vier Ballgewinnen, die man in Punkte umwandeln konnte. Mit einem Drei-Punkt-Spiel besorgte Benni Lischka in der 37. Minute den 64:64-Gleichstand, 25 Sekunden vor dem Ende wiederholte sich diese Szene, als Lischka dem über die Saison hinweg erfolgreichsten Bayern-Werfer Johannes Betz, der im Hinspiel von der BBLZ-Verteidigung völlig abgemeldet wurde, das fünfte Foul anhängte, zum 68:66 traf und den fälligen Freiwurf zum 69:66-Endstand verwandelte.
„Es ist wichtig, dass wir gewonnen haben. Im zweiten Viertel hätte ich gerne zwei oder drei Auszeiten mehr zur Verfügung gehabt, aber wir haben einen Weg gefunden und uns aus diesem Tief befreit. Rein psychologisch ist es natürlich besser, dass wir jetzt mit einem Vorsprung im Rücken nach München fahren können. Die Bayern sind es nicht gewohnt, hinten zu liegen und bekommen jetzt vielleicht ein bisschen das Nervenflattern“, äußerte sich ein zufriedener Harald Stein nach der Partie.
BBLZ Mittelhessen: Theilig (4), Rechlin, Budnikow (5/1 Dreier), Perl (6), Keiner, Schläfer (10/1), Volk, Lackhoff (18), Schlüter (8), Lischka (18), Göttker, Snow (beide n.e.).
FC Bayern München: Holzer (13/1), Börstler, Ljubicic, Hoffmann, Gotzler, Betz (4), Korndörfer (10), Schütz, Duku (35/2), Rastatter (4).
Ergebnisse Achtelfinale, Hinspiele:
Bayer Giants Academy – Bramfelder SV 79:76 (43:41)
Junior Baskets Oldenburg – RheinEnergie Köln 62:69 (30:41)
Team Bonn/Rhöndorf – ALBA Berlin 62:72 (40:34)
Paderborn Baskets 91 – Phoenix Hagen Juniors 75:72 (38:42)
Franken Hexer – Team Urspring 58:66 (28:28)
Basketballinternat Speyer – TSV Breitengüßbach 76:73 (37:43)
BG Karlsruhe – TV Langen 92:108 (45:52)
BBLZ Mittelhessen – FC Bayern München 69:66 (34:37)


