
Die Mittelhessen lagen in der Halbzeitpause der Begegnung bereits mit 16:40 hinten, nach 26 Minuten hatten die Gastgeber eine 60:22-Führung inne. Das LTi LICH doch noch Basketball spielen kann,
Eine rekordverdächtig schwache Dreierquote (einer von 21 Versuchen saß) und eine generell schwache Wurfquote (35 Prozent) taten ihr Übriges. Trainer Biller bemängelte vor allem die Wurfauswahls eines Teams: „Wir haben es nicht geschafft, den Ball ans Brett zu bringen, sondern immer den erstbesten freien Wurf genommen. Und unsere Guards haben diese freien Würfe überhaupt nicht getroffen.“ Bedingt durch die schwache Trefferquote gewann der FC Schalke 04 auch das Reboundduell dementsprechend deutlich: 46 Abpraller landeten in den Händen der Gastgeber, nur deren 25 bei LTi LICH.
Obwohl sich Lich bei diesem Debakel am Ende noch einigermaßen achtbar aus der Affäre zog, das Spiel „nur“ mit 62:84 verlor, ist momentan noch unklar, ob diese Niederlage, bei der die Mittelhessen auch den direkten Vergleich gegenüber Schalke abgeben mussten, im Hinblick auf den Klassenerhalt nicht noch fatale Folgen haben könnte. Lich ist, punktgleich mit Heidelberg, Tabellenletzter. Im Restprogramm treffen die Licher noch auf Essen, Karlsruhe, Langen, Heidelberg, den MBC und Jena. Die direkten Konkurrenten Essen, Heidelberg und Schalke müssen ebenfalls noch allesamt gegen diese Teams spielen. „Wir müssen das Spiel gegen Schalke so schnell wie möglich vergessen. Wenn uns noch vier Siege gelingen, können wir den Klassenerhalt trotzdem noch schaffen“, hofft Biller.
Punkteverteilung:
FC Schalke 05: Hall (15/2 Dreier), Cole (12/1), Kubendrarajah (n.e.), Rawert (n.e.), Evans (13), Kesselring, Lehmann (n.e.), Bannister (12), Berger (5), Brink (13/1), Abercrombie (14).
LTi LICH: Ruth (n.e.), Scholz (3), Klassen (4), Perl (12/1), Reed (14), Watts (10), Benjamin Lischka (2), Bunkley (5), Tarver (12), Michalowicz.


