Erneut Geldstrafen der Liga

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ProA sanktioniert Beleidigung eines Schiedsrichters und rassistische Äußerungen gegenüber Crailsheims Trainer David McCray.

Abermals Geldstrafen für die GIESSEN 46ers! Weil am 4. April während der Partie gegen die HAKRO Merlins Crailsheim (96:97) sowohl ein Schiedsrichter beleidigt als auch David McCray, der Coach der Hohenloher, mit rassistischen Äußerungen angegangen wurde, muss der Altmeister abermals tief in die Tasche greifen. Beide unterschiedlich voneinander zu betrachtenden Vorfälle wurden mit jeweils 500 Euro sanktioniert, die 46ers haben also eine Geldstrafe von 1000 Euro zu bezahlen.

Die Spielleitung der ProA schreibt dazu in einer offiziellen Stellungnahme: „Beim ProA-Spiel zwischen den GIESSEN 46ers und den HAKRO Merlins Crailsheim wurden der Spielleitung zwei Verstöße gegen die Richtlinie ‚Fanverhalten und Sicherheit‘ gemeldet. Beide Vorfälle wurden geprüft und jeweils mit einer Geldstrafe sanktioniert. Die 46ers wurden für das Verhalten eines ihnen zuzuordnenden Zuschauers bestraft, der einen Schiedsrichter beleidigte und ihm den Mittelfinger zeigte. Der betreffende Fan wurde bereits während des Spiels der Halle verwiesen und soll zusätzlich mit einem Hallenverbot belegt werden. Darüber hinaus wurden die 46ers für vermeintlich rassistische Äußerungen aus dem Zuschauerbereich gegenüber dem Crailsheimer Trainer David McCray sanktioniert. Eine eindeutige Identifizierung der verantwortlichen Personen steht derzeit noch aus. Nach Becherwürfen auf Münsteraner Spieler Ende Januar sowie Beleidigungen gegenüber einer Schiedsrichterin im November, die ebenfalls sanktioniert wurden, handelt es sich um den dritten Vorfall in der laufenden Saison, bei dem Gießener Zuschauer beteiligt waren.“

Wie 46ers-Geschäftsführer Guido Heerstraß mitteilt, wurde dem betreffenden Zuschauer inzwischen schriftlich mitgeteilt, dass er in dieser Saison ein Hallenverbot erhält. „Wir haben zuletzt immer wieder Gnade vor Recht walten lassen, irgendwann aber ist damit Schluss. Beleidigungen, beleidigende Gesten, erst recht rassistische Äußerungen haben in der Osthalle nichts verloren. Sie werden von uns nicht toleriert, vor allem aber sanktioniert“, so der 58-Jährige.

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