

www.ltigiessen46ers.de: Hallo Sebastian, die Vorrunde habt Ihr mit einer Gesamtbilanz von 9:3 Siegen und einem Auswärtserfolg beim selbsternannten Titelanwärter Breitengüßbach auf Platz zwei der Division Mitte/Ost beendet. Wie zufrieden bist du mit dem Abschneiden deiner Mannschaft und der Entwicklung, die sie im Verlauf der Vorrunde vollzogen hat?
Sebastian Hühn: Christopher (Anm. d. Red.: gemeint ist Co-Trainer Christopher Hühn) und ich haben den ganzen Sommer über im individuellen sowie im athletischen Bereich sehr viel mit den Jungs gearbeitet, um die lange Saison körperlich bestehen zu können. Mit richtigem Teamtraining haben wir erst wenige Wochen vor der Saison bekommen. Dieses Konzept zahlt sich jetzt aus. Jeder einzelne Spieler konnte sich weiterentwickeln. Von Spiel zu Spiel haben wir uns gesteigert, mehr als Team zusammen gefunden und jeder Spieler hatte genug Zeit, seine persönliche Rolle im Team zu übernehmen. Auch zeigt sich, dass wir durch das intensive Training im Sommer dem Gegner oft in Eins-gegen-Eins-Situation überlegen sind. Unser Ziel war es nicht, schon zu Saisonbeginn in Topform zu sein, sondern erst in der nun beginnenden Phase der Saison. Auch mit der konzentrierten Arbeit im Teamtraining bin ich sehr zufrieden, da wir Mannschaften, die uns in der Hinrunde noch besiegt hatten, mittlerweile, auch aufgrund mentaler Stärke, hinter uns lassen konnten. Der Auswärtssieg in Breitengüßbach stellt natürlich das bisherige Highlight der Saison dar und bestätigt Christopher und mich in der Trainingsarbeit. Unseren Jungs hat das gleichzeitig gezeigt, dass harte Arbeit belohnt wird.

Eintracht Frankfurt hat sicherlich zurecht die Gruppe Mitte/West gewonnen und ist schon seit Jahren der ärgste hessische Widersacher der Gießener Teams in allen Altersklassen. Das JBBL-Team verfügt mit Max Merz und Dominique Uhl über zwei aktuelle U16-Nationalspieler, die sich beide auf einem guten Entwicklungsniveau befinden. Trier hat ein sehr großes Team, aber dadurch auch Probleme gegen schnellere Mannschaften. Mit Nicholas Burgard verfügt das Basketball-Internat ebenfalls über einen U16-Nationalspieler. Langen tritt sehr mannschaftlich auf und zeichnet sich durch gutes Teamplay aus und macht dadurch Schwächen in der individuellen Stärke wett.
Die Ersten und Zweiten aus allen vier Hauptrundengruppen qualifizieren sich für die regionalen Top 4-Turniere. Wie groß sind die Chancen, dass die LTi 46ers Juniors den Sprung unter die besten acht U16-Teams Deutschlands schaffen werden?
Durch die Mitnahme der Ergebnisse aus der Vorrunde gegen die anderen für die Hauptrunde qualifizierten Teams starten wir mit sieben Punkten, neben einer sehr guten Ausgangsposition haben wir uns durch den Sieg in Breitengüßbach und die zwei Siege gegen Bayreuth auch viel Selbstvertrauen erarbeitet. Wir müssen jetzt noch konzentierter im Training arbeiten. Wenn wir dann auf dem Feld weiterhin zu unserem Spiel finden und hart verteidigen, stehen die Chancen auf ein Weiterkommen sehr gut. Wir konnten uns schließlich souverän in der wohl stärksten Vorrunden-Gruppe der JBBL durchsetzen. Nebem dem Erfolg mit dem Team liegt der Fokus unserer Arbeit aber nach wie vor auf der Weiterentwicklung unserer Spieler.


