(Foto: Jonathan Schmidt)

„Richtig gut verkauft“

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GIESSEN 46ers verlieren den Test bei Erstliga-Aufsteiger Science City Jena mit 89:96, halten die Partie aber lange Zeit offen

Weiterer sehr gelungener Test für die GIESSEN 46ers im Hinblick auf Runde eins im BBL-Pokal gegen RASTA Vechta (Sonntag, 21. September, 15 Uhr) sowie den Start in die Saison 2025/26 in der BARMER 2. Basketball-Bundesliga ProA eine knappe Woche später als Gast der Bozic Estriche Knights Kirchheim (Samstag, 27. September, 19 Uhr, EWS-Arena Göppingen): Bei Bundesliga-Aufsteiger Science City Jena, der den Mittelhessen das Erreichen der Beletage im Mai im Playoff-Halbfinale mit einer 1:3-Serie noch vermasselt hatte, unterlag der Altmeister zwar mit 89:96 (38:46), zog sich aber laut Hausherren-Pressesprecher Tom Prager besser aus der Affäre als Pokalsieger Mitteldeutscher BC eine Woche zuvor bei dessen 84:102-Niederlage an gleicher Stelle.

Es war ein Lob für das 46ers-Team, das Cheftrainer „Frenki“ Ignjatovic nur unterstreichen konnte. „Wir haben lange geführt und uns erst nach einem umstrittenen Jenaer Vier-Punkte-Spiel in der Schlussphase geschlagen geben müssen.“

Der starke Auftritt veranlasste den den 58-Jährigen sogleich dazu, seinen Jungs einen freien Sonntag zu genehmigen. „Den haben sie sich verdient, denn sie haben sich richtig gut verkauft.“

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit lag Gießen in den Jenaer Trainingshalle hinter der Sparkassen-Arena zeitweise mit sechs Zählern in Führung (24:18, 8.). Die Gäste bewegten den Ball gut, trafen besonders in Person von Aiden Warnholtz (fünf von neun) hochprozentig von der Dreierlinie, zeigten Wille und Einsatz und hatten einen Kapitän Robin Benzing auf dem Feld, der fit wie ein Turnschuh sogar als Rebounder auf sich aufmerksam machte. Dass am Ende 20 Ballverluste den 46ers den Hals kosteten, wollte Branislav Ignjatovic nicht überbewerten: „Ich sage es immer, es war nur ein Testspiel, mehr nicht.“

Ein viertes, dem der Altmeister an diesem Dienstag (20 Uhr) in der Osthalle Vorbereitungs-Partie Nummer fünf gegen den Liga-Rivalen Nürnberg Falcons folgen lassen wird.

Jena: Dunn-Martin (14), Carter (2), Christen (9), Wieskamp (13), Braxton (12), Bohannon (11), Osobor (16), Bank, Washington (15), Krause (2), Herrera (2).

Gießen: Norl (7), Warnholtz (19), Castlin (17), Benzing (9), Maier (7), König Figge (5), Müsse (n.e.), Vukovic (4), Gloger (4), Nyama (5), Krajcovic (12).

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