
Vor allem Dominik Lockhardt, der in der Offense mit viel Elan und Zug zum Korb zu überzeugen vermochte, war dafür verantwortlich, dass in der 13. Minute nur noch ein 21:26 aus Gastgebersicht von der Anzeigetafel leuchtete. Die Hexer konterten dies allerdings mit einem 17:4-Lauf und waren wieder auf 43:25 enteilt. Vor allem in unmittelbarer Korbnähe kassierten die LTi 46ers Juniors in dieser Phase Punkt um Punkt – die zweite Hilfe kam entweder gar nicht oder viel zu spät.

Über eine kämpferische und leidenschaftliche Vorstellung in der Defense hatten die Mittelhessen beim 77:84 (37.) eine Siegchance. Zu mehr reichte es nicht, weil die Gäste in brisanten Phasen wichtige Dreier trafen (alleine Dino Dizdarevic netzte fünfmal aus der großen Distanz ein), die Hausherren zu viele Freiwürfe vergaben und am Ende dem Gegner erneut leichte Punkte unterm Korb ermöglichten.
„Die schwache Phase zu Spielbeginn hat uns den Sieg gekostet. Diese acht Minuten konnten wir gegen einen ansonsten gleichwertigen Gegner nicht mehr wettmachen“, resümmierte Sebastian Hühn, der mit seinem Team in zwei Wochen auswärts bei den Würzburg Baskets antreten muss (25.10., 12:30 Uhr).
Punkteverteilung LTi 46ers Juniors: Amaize (2), Arslantas (14), Brandau, Budnikow (6), Dietl (2), Gombert (2), Leitner, Lockhardt (16), Schaake, Scheld (5), Turudic (4), Volkert (33).
Beste Werfer bei den Franken Hexern: Dizdarevic (28), Thiemann (23), Daubner (21), Öcalan (11).


