

Nach einer alles in allem enttäuschend verlaufenen Saison 2006/2007 wollen die 46ers in der neuen Spielzeit Wiedergutmachung betreiben und ihre vielen tausend Anhänger in Mittelhessen mit einer attraktiven und leidenschaftlichen Spielweise begeistern. Die nötigen Punkte für den Klassenerhalt sollen wesentlich früher als in der Vorsaison auf die Habenseite gebracht werden. Am Samstag kann in der Partie gegen den Aufsteiger aus dem Bundesliga-Traditionsstandort (der heute in der Regionalliga spielende Lokalrivale ASC 46 Göttingen wurde in den 80er Jahren dreimal Deutscher Meister) der erste Schritt gemacht werden.

„In Göttingen ist nach der Zweitliga-Meisterschaft eine Basketballeuphorie ausgebrochen, die sich auf das Team übertragen hat. Die Mannschaft hat in der Vorbereitung sehr starke Leistungen gezeigt. Das Göttinger Team ist sehr tief besetzt, spielt eine große Rotation und ist in der Lage, in der Verteidigung enorm viel Druck auf den Gegner auszuüben“, zeigt sich Leibenath nach dem ausführlichen Studieren des Göttinger Teams beeindruckt. „Wir müssen auf ein hohes Tempo des Gegners eingestellt sein und versuchen, uns dieses Tempo nicht aufzwingen zu lassen. Wir müssen unseren Stil durchsetzen“, gibt der 32-Jährige die Marschroute vor. Mit einer gerade zu Saisonbeginn sicher wieder großartigen Unterstützung der eigenen Fans im Rücken soll dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden.
Bis auf Point Guard Obie Trotter (Reha nach Handgelenksfraktur) werden die 46ers nach dem jetzigen Stand der Dinge am Samstag in Bestbesetzung antreten können.
Die Kasse wird bereits ab 17.30 Uhr geöffnet sein. Da die 46ers ihr Ticketing umgestellt haben und das neue System am Samstag erstmals bei einem Heimspiel zum Einsatz kommen wird, wird den Basketballfans, die keine Dauerkarte besitzen, bei dem zu erwartenden großen Zuschauerzuspruch empfohlen, frühzeitig an die Halle zu kommen. Erinnert sei in diesem Zusammenhang auch nochmal an den Extra-Vorverkauf an der Osthalle am Freitag von 16 bis 18 Uhr.


