

Mit der Leistung und dem Sieg seiner Schützlinge gegen Kronberg war Coach Dirlic alles in allem zufrieden, jedoch nicht ganz mit der Art und Weise, wie der elfte Saisonerfolg vor rund 120 Besuchern zustande kam. Zu viele (22) Ballverluste leistete sich sein Team im Verlauf der 40 effektiven Minuten und auch in der Verteidigung harmonierten die Spieler um Topscorer Robin Christen (18 Punkte) trotz lediglich 54 Gegenpunkten nicht immer nach dem Wunsch ihres Trainers. Kronberg kam wie im Hinspiel zu vielen Korberfolgen nach Penetrationen, „diese Punkte hatten wir zu keinem Zeitpunkt im Spiel unter Kontrolle“ (Dirlic).
Einer der Hauptgründe, die zum Sieg führten, war die deutlich unterschiedliche Ausbeute bei den Dreiern. Während die Kronberger lediglich zwei ihrer insgesamt 24 Dreipunkteversuche im Juniors-Korb versenkten, trafen die Gastgeber sieben von 15 Dreiern – besonders Yannik Reitschmidt (4 von 5) ragte in dieser „Disziplin“ positiv heraus. Auch beim Rebounding präsentierte man sich im Vergleich zu den letzten Spielen verbessert: Mit 47:28 hatten die Spieler des mittelhessischen Basketball-Leistungszentrums in dieser Kategorie am Ende die Nase vorn.
Dirlic: „Für uns ist das eine schöne Momentaufnahme mit der guten Platzierung, die uns aber zusätzliche Motivation geben muss und uns nicht zum Ausruhen verleiten darf. Konzentration, Intensität und Entschlossenheit haben bei uns auch gegen Kronberg nicht immer zu 100 Prozent gestimmt. Das muss bis zum Beginn der Playoffs besser werden. Es muss uns gelingen, diese Schwächeperioden zu minimieren. Je weiter die Saison voranschreitet, desto entscheidender wird das. Wer weniger Fehler macht, gewinnt die Spiele.“
Punkteverteilung:
LTi 46ers Juniors: Reitschmidt (14), Suesslin (2), Szembek (5), Faßl (7), Christen (18), Göttker (10), Vogel (0), Klumpp (5), Nützel (8), Henke (2).


