EuroBasket: Mit Robin Benzing als Assistenztrainer und Jan Heppner als Teambetreuer vermeidet die deutsche U20 den Abstieg aus der Division A.
Mit Assistenztrainer Robin Benzing und Teambetreuer Jan Heppner hat die deutsche U20-Nationalmannschaft den Abstieg aus der Division A in letzter Sekunde vermieden. Bei der EuroBasket 2025 auf Griechenlands größter Insel Kreta schlug die Mannschaft von Chefcoach Christian Held am Sonntagnachmittag Island mit 63:56, so dass sie auch bei den nächsten Titelkämpfen gegen die besten Teams des Kontinents antreten darf.
„Der Modus muss dringend überdacht werden“, verwies 46ers-Kapitän Robin Benzing darauf, dass der DBB-Nachwuchs fünf von sieben Partien gewonnen habe, am Ende aber fast abgestiegen wäre. „Mit einer solchen Bilanz Drittletzter eines Turniers zu werden, das gibt es wahrscheinlich in keiner anderen Sportart.“
Nach drei Vorrundensiegen gegen die Ukraine (64:62), Italien (71:67) und Belgien (85:60) unterlagen die deutschen Junioren im Achtelfinale Slowenien nach Verlängerung mit 85:86. Ein Buzzerbeater-Dreier hatte das Match zugunsten der Truppe aus Ljubljana und Maribor entschieden und Benzings Jungs irgendwie völlig aus der Bahn geworfen.
Nach einem 69:83 im Platzierungsspiel gegen Polen reichte es lediglich für die beiden K.o.-Begegnungen um die Plätze 13 bis 16, bei denen sie jedoch die Nerven behielten und sich schließlich den Verbleib in der A-Gruppe sicherten. Einem hauchdünnen 82:81 gegen Finnland am Samstag ließen sie am Sonntag schließlich den Sieg über Island folgen.
Der Gießener Leader, der kurz vor der EuroBasket seinen Vertrag an der Lahn nochmals um ein Jahr verlängert hatte, zollte der U20 „großen Respekt. Die Overtime-Pleite gegen Slowenien war echt hart. Dass sie sich von ihr erholt und ins Turnier zurückgekämpft haben, war stark.“
Für den 167-fachen Internationalen selbst war Kreta „eine krasse Erfahrung mit einem verrückten und emotionalen Turnierverlauf, bei dem ich sehr viel gelernt habe.“ Er freue sich nun erst einmal auf ein wenig Urlaub mit Ehefrau Katharina und Tochter Ainhoa. „In Gießen stehe ich ab Mitte August dann wieder auf der richtigen Seite, nämlich auf der der Spieler“, so Robin Benzing abschließend.


