
Zunächst mussten die 46ers-Korbjäger, die sich im Vergleich zu den Akteuren des RSV im Schneckentempo fortbewegten, einigermaßen hilflos mitansehen, wie der RSV einen Schnellangriff nach dem anderen in Korberfolge ummünzte. Als der Basketball-Bundesligist dann dazu überging, ständig mit einem oder zwei Spielern am eigenen Korb präsent zu sein und schließlich auch noch an des Gegners Brett dauerhaft einen Spieler platzierte, war es endlich soweit. Rouven Roessler erzielte nach einem langen Pass über das ganze Feld den vielumjubelten ersten Korb für die 46ers zum 2:25. Zum Brüllen waren vor allem die Aktionen von Robert Maras, der nach erfolgreichen Defensivrebounds die langen Pässe zu seinen am gegenüberliegenden Korb lauernden Teamkollegen mitunter auch im Stehen abfeuerte und nach einem geahndeten Schubfehler (äquivalent zum Schrittfehler beim „normalen“ Basketball) dem souverän leitenden Schiedsrichter Hormann an die Gurgel ging. Mit viel Applaus wurden die beiden Mannschaften von den Zuschauern verabschiedet.


