
Die sportliche Situation des einzigen verbliebenen Bundesliga-Gründungsmitglieds ist dabei unverändert: Man muss bis zum Saisonende ein Spiel mehr gewinnen als Köln. 
„Nördlingen hat als Aufsteiger für Furore gesorgt, in der letzten Zeit sind sie etwas vom BBL-Ligaalltag eingeholt worden. Diese Mannschaft hat eine Siegermentalität,vier Spieler aus der Aufstiegsmannschaft sind noch mit dabei. Das sind Jungs, die es gewohnt sind, Spiele zu gewinnen und zu entscheiden“, warnt Bogojevic vor dem Gegner aus dem Nördlinger Ries, einem mehr als 14 Millionen Jahre alten Einschlagkraters im Grenzgebiet zwischen Schwäbischer Alb und Fränkischer Alb. „Wenn wir so verteidigen, wie wir es können, sehe ich uns auf einem guten Wege“, sagt Bogojevic.
Nicht klar ist bislang, ob Corey Rouse und Gerrit Terdenge am Samstag im Heimspiel werden auflaufen können. „Ich wünsche mir, das beide spielen, aber das hängt vom Heilungsprozess ab“, so Bogojevic. Gerrit Terdenge laboriert momentan an einer Knochenprellung am Schienbein, Corey Rouse hatte sich im Spiel gegen Göttingen eine schwere Prellung des Mittelfußes zugezogen. Während bei Terdenge momentan nicht mehr als stark begrenztes, leichtes Lauftraining möglich ist, könnte Rouse eventuell noch Ende dieser Woche wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen.
Taktisch sind die Vorgaben von Coach Bogojevic klar: „Wir müssen den Fastbreak stoppen, die gegnerischen Guards kontrollieren, Nördlingen hat zudem Spieler auf den großen Positionen, die auch von außen gefährlich sind. Es fehlt der Brecher unter dem Korb, aber sie haben viele leichte, schnelle und wendige Leute.“


