
Die Spiele waren geprägt von einem für dieses junge Alter hervorragenden Spielverständnis. Alle Coaches beherzigten die Vorgabe der Bundestrainer/innen, nach der es um die Präsentation der Spielerinnen und Spieler und weniger um die Resultate der einzelnen Auswahlen gehen sollte. Dennoch sollen an dieser Stelle zumindest die Ergebnisse der beiden Endspiele genannt sein: bei den Mädchen gewann das Team Niedersachsen/Bremen gegen das Team Berlin/Brandenburg nach spannendem Spielverlauf mit 42:36, während bei den Jungen das Team Hessen mit 40:24 gegen das nach dem Seitenwechsel nachlassende Team Norddeutschland siegte.
Im hessischen Siegerteam waren mit Max Brandau, Max Pfannmüller, Frederick Zimmer und Philip Neumann auch vier Spieler aus dem JBBL-Team der LTi 46ers Juniors vertreten. Die drei Erstgenannten wurden aufgrund ihrer Vorstellungen für das zwischen Weihnachten und Neujahr 2010 stattfindende Bundesjugendleistungscamp gesichtet. Aber auch der nicht berufene Neumann, in den Wochen vor dem Bundesjugendlager durch einem Armbruch gehandicapt, gefiel in Heidelberg durch eine sehr große Einsatzbereitschaft. Obwohl er im Verlaufe des Turniers umknickte und infolgedessen angeschlagen war, kämpfte sich Neumann durch das BJL hindurch und war schließlich auch im Finale gegen das Team Norddeutschland dabei.
Bild: Deutscher Basketball-Bund



