

Die New Yorker Phantoms, die das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der diesjährigen Testspielphase vor einer Woche in Braunschweig mit 85:64 zu ihren Gunsten entschieden hatten, verkürzten im zweiten Viertel auf fünf Punkte (31:26/15.), erzielten in den verbleibenden fünf Minuten der ersten Hälfte aber nur noch drei Pünktchen gegen die gut aufgelegte Gießener Verteidigung. Unter anderem durch Dreier von Tim Schwartz und Anthony Smith schraubten die Mittelhessen ihren Vorsprung vor der Pause (42:29) in den zweistelligen Bereich.
Zu Beginn der zweiten Hälfte strotzte besonders Shooting Guard Smith vor Spielfreude. Der 24-jährige US-Amerikaner, am Ende mit 23 Punkten erfolgreichster Punktesammler des 46ers-Teams, erzielte die ersten sechs Punkte der Hausherren in den zweiten 20 Minuten, die letzten beiden durch einen spektakulären Rückwärts-Dunking im Eins-gegen-Null-Schnellangriff (48:31/22.). Anschließend waren es vor allem die tollen Pässe, mit denen Center Elvir Ovcina den in Korbnähe postierten Zach Peacock bediente, sowie erfolgreiche Dreier von Ovcina und Smith, die für einige stimmungsvolle Momente in der Osthalle sorgten. In der letzten Viertelpause stand es 66:46 für die LTi 46ers.

Die Gießener Spieler trafen sieben von 13 Dreipunktewürfen (54 Prozent) und hatten bei 14 Assists (Braunschweig 10) am Ende eine Feldwurftrefferquote von 46 Prozent (25/54, Braunschweig: 48 Prozent, 30/63) zu verzeichnen, außerdem erarbeitete sich das Team aus der Lahnstadt 31 Freiwürfe, von denen 25 (81 Prozent) durch den Ring fielen.
Cheftrainer Vladimir Bogojevic: „Ich bin glücklich über die Leistung, die wir heute, auch spielerisch, gezeigt haben. Man sieht Fortschritte, wir haben begriffen, wie es geht und sind jetzt halbwegs da angelangt, wo wir hinkommen wollen. Das hat auch etwas mit unserer Trainingssteuerung zu tun, unsere Spieler sind jetzt frischer. Außerdem hat unser Spiel nun die Organisation, die uns lange gefehlt hat. Wir müssen und werden uns als Mannschaft noch weiterentwickeln, auch noch im Verlaufe der Saison. Bis zum Bonn-Spiel heißt es für uns nun: trainieren, trainieren und nochmal trainieren.“
LTi 46ers: Gamqrelidze (10 Punkte, 2 Assists, 3 Ballgewinne, 6 gezogene Fouls, 25 Minuten), Smith (23 Punkte, 5 gezogene Fouls, 9/10 Freiwürfe, 3 Ballgewinne, 34 Minuten), Freese (11 Punkte, 4 von 8 aus dem Feld, 3 Rebounds, 20 Minuten), Perl (0 Punkte, 2 gezogene Fouls, 15 Minuten), Schwartz (3 Punkte, 1/2 Dreier, 16 Minuten), Ovcina (10 Punkte, 11 Rebounds, 4 Assists, 6 Ballverluste, 34 Minuten), Brooks (13 Punkte, 2/2 Dreier, 3 Assists, 30 Minuten), Peacock (12 Punkte, 7 Rebounds, 4/4 Freiwürfe, 25 Minuten).


