

Die Cuxhaven BasCats spielen in dieser Saison nicht die überragende Rolle, die das Team in der vergangenen Spielzeit eingenommen hatte. Dies liegt zum Einen daran, dass die starken Amerikaner, die Cuxhaven in der Saison 2007/2008 zum besten Team der Liga gemacht haben, allesamt den Verein gewechselt haben. Zum Anderen hat das neu zusammengestellte Team, bei dem diesmal sechs Amerikaner angeheuert haben, viele knappe Spiele verloren und kam daher nicht so recht ins Rollen – auch wegen einiger Verletzungen. Die Akteure der BasCats besitzen in der Offensive viele Freiräume. An manchen Tagen spielen sie sich in einen regelrechten Rausch, an anderen Tagen gerät die Offensive ins Stocken. Eine konstante Größe im Team ist der Aufbauspieler Brandon Watkins, der mit 22,5 Punkten bester Scorer des Teams ist und dabei noch 4,4 Vorlagen pro Partie verteilt. Vier weitere Amerikaner punkten im zweistelligen Bereich: Die Brettspieler Edward Seward und Frank Bennett, Flügel Chris Brown und Scharfschütze Josh Porter. Porter versenkt knapp 40 Prozent seiner Dreier, 61 mal hat er im Laufe dieser Saison bereits von jenseits der 6,25-m-Linie getroffen. Ein Grund, weshalb Lichs Trainer Alexander Biller Abstand davon nehmen will, die Wirkungskreise der Cuxhavener mit einer Zonenverteidigung einzuschränken. „Eine gute Manndeckung wird helfen. Wir sind im Laufe dieser Woche ein gutes Stück weiter gekommen, haben in der Verteidigung einiges einstudieren können“, so Biller. Besonderes Augenmerk soll laut Biller dem gegnerischen Pointguard Watkins gelten: „Cuxhaven ist von seinen Punkten abhängig, aber er ist auch ein überragender Spieler. Überhaupt ist das ganze Team sehr athletisch.“


