LTi GIESSEN 46ers reisen zu Meister Brose Baskets

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Nach dem spielfreien Wochenende beginnt am kommenden Sonntag, den 31. März 2013, der nächste Marathon mit fünf Spielen in 14 Tagen für die LTi GIESSEN 46ers. Zum Auftakt geht die Reise dabei zu Meister Brose Baskets aus Bamberg. Spielbeginn am Ostersonntag ist um 17 Uhr.

LTi 46ers-Coach Mathias Fischer gönnte seiner Mannschaft in der Vorwoche einige freie Tage vor der erhöhten Spielbelastung in den kommenden Tagen. „Die Jungs haben sich gut erholt und den Kopf freibekommen“, so der Trainer. „Das war auch wichtig, denn jetzt stehen noch mal in kurzer Zeit einige sehr schwere Spiele auf unserem Programm.“

Am Sonntag kommt es zum Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer und Serienmeister der Vorjahre aus Bamberg. Das Team des ehemaligen Gießeners Anton Gavel befindet sich aktuell in einer ganz schwierigen Phase. Zuletzt mussten die Baskets eine Niederlagenserie kassieren, wie man sie in Franken zumindest gefühlt nur noch aus Geschichtsbüchern kennt. In der Beko Basketball Bundesliga schlichen die Bamberger in den letzten drei Partien jeweils als Verlierer vom Feld, in der Euroleague-Zwischenrunde waren es gar 13 Niederlagen in Folge. Zuletzt am Donnerstag bei der 60:82-Schlappe gegen Panathinaikos Athen.

Wettbewerbsübergreifend gingen die vergangenen acht Partien verloren. Dennoch stehen die Franken zumindest in der Beko BBL ganz oben und haben dabei immer noch einen beruhigenden Vorsprung von sechs Zählern auf den Zweitplatzierten aus Oldenburg.

Für die LTi 46ers führt die Reise also zum Maß aller Dinge. Die Negativserie der Bamberger kommt Coach Fischer dabei nicht wirklich gelegen. „Bamberg will seinen Rhythmus natürlich schnellstmöglich wiederfinden. Da werden sie die Partie gegen uns natürlich nutzen wollen. Ihre Starting Five wird sicherlich ausreichend Einsatzzeit bekommen, aber der Bamberger Kader ist ja sowieso sehr tief besetzt.“

In der Mannschaft von Trainer Chris Fleming erzielen gleich sieben Spieler zweistellige Punktwerte. Topscorer ist Anton Gavel (14.5 Punkte pro Spiel), gefolgt von Ex-NBA-Spieler Bostjan Nachbar (12.6 PpS) sowie dem Athleten Sharrod Ford (12.2 PpS). Erst vor wenigen Wochen verpflichteten die Baskets den Topscorer der belgischen Liga Matt Walsh, der in seinen vier Beko BBL-Einsätzen bislang auf 11.5 Punkte und 7.3 Rebounds im Schnitt kommt.

Die Favoritenrolle ist am Sonntag natürlich ganz klar verteilt. Das trübt aber nicht die freudige Nachricht aus dem Kader der Mittelhessen. Fischer: „Robin Pflüger ist seit dieser Woche wieder im Training, dazu sind die NBBL-Jungs durch das Saisonende der Juniors nun auch voll bei uns dabei. Wir werden also mit zwölf Spielern in Bamberg auflaufen. Aktuell müsste sogar ein Spieler aussetzen. Das ist eine ganz ungewohnte Situation für uns.“

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